Atemschutzmasken – Welche Arten gibt es?

Partikelmasken
Halbmasken
Vollmasken
Gebläseeinheiten

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3m7501
3m6800
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Feinstaub- oder Partikelmasken sind meist Einwegprodukte, dadurch sehr günstig und hygienisch. Sie sind klein und leicht und angenehm zutragen. Es gibt vorgeformte und gefaltete Modelle, mit und ohne Ausatemventil. Es gibt Spezialmasken die z.B. einen zusätzlichen Aktivkohlefilter haben. Die Masken schützen nur vor Partikeln und Staub (Beachten Sie die jeweilige Filterklasse, FFP1-3).
Halbmasken sind kostengünstig in der Anschaffung, wartungsarm und länger einsetzbar im Vergleich zu Partikelmasken. Es gibt Halbmasken mit festverbauten Filtern, die allerdings nach einer gewissen Zeit komplett ausgetauscht werden müssen und es gibt Halbmasken mit austauschbaren Filtern, welche durch die große Auswahl an nutzbaren Filtern sehr flexibel sind. Die Masken umschließen nur den Mund und die Nase.

Vollmasken gibt es nur als Mehrweg-Masken mit austauschbaren Filtern und sind so vielseitig wie Halbmasken, umschließen aber das ganze Gesicht, liegen somit dichter an und schützen zusätzlich die Augen. Gerade bei der Arbeit mit  schweren Kombinationsfiltern gibt es keine Alternative zu einer Vollmaske.

Gebläseatemschutzgeräte bestehen aus einem batteriebetriebenen Gebläse, das am Gürtel getragen wird, und einem Kopfteil. Das Gebläse kann wie bei den Halb- und Vollmasken mit verschiedenen Filtern bestückt werden. Durch das Gebläse entfällt der Atemwiderstand und es wird kühle Atemluft in das Kopfteil geblasen, der dadurch entstehende Überdruck verhindert das Schadstoffe in die Maske gelangen können. Die Gebläseeinheiten sind in der Anschaffung zwar teurer, bieten jedoch enorm hohen Schutz und Vielseitigkeit, z.B. gibt es als Kopfteile neben Hauben auch Sicherheitshelme und sogar Schweißerhelme. Es gibt zusätzlich spezielle Einheiten mit EX-Schutz.